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Dein Energie-Kumpel
Elektrofahrzeug lädt an einer Heim-Wallbox, betrieben durch Solarpanele auf dem Dach.

Wie viel Ihres EV-Ladens deckt Solar wirklich ab? Es kommt auf Sie an.

Drei Variablen – Ihre Fahrleistung, Ihr Auto und Ihr Tagesablauf – bestimmen Ihre echte Abdeckung. Keine Faustregel trifft das genau. Unser kostenloser Rechner schon.

Meine Solare EV-Abdeckung berechnen
✓ Kostenlos ✓ Keine Registrierung ✓ DSGVO-konform ✓ EU-PVGIS-Daten
  • ~90% Solare Abdeckung im Sommer Ein Standardpendler mit korrekt dimensionierter Anlage kann EV-Laden im Sommer nahezu vollständig aus Solar decken.
  • 100% Abfahrtsbereitschaft Der Optimierer stellt sicher, dass Ihr EV vor jeder Abfahrt den benötigten Ladestand erreicht – Solar lässt Sie nie im Stich.
  • 20–30% Sogar im Dezember Solarertrag im Winter ist begrenzt – aber nicht null. Eine korrekt dimensionierte Anlage deckt auch in den dunkelsten Monaten einen nennenswerten Anteil des EV-Ladens.
  • 6–8 kWp Typische Anlagengröße Für einen Standardpendler, der 40 km/Tag mit einem Kompakt-EV fährt. Größere Autos oder höhere Fahrleistung brauchen mehr – der Rechner ermittelt es für Ihre genaue Situation.

„Bis zu 70 % solare Abdeckung" – aber für wen genau?

Sie kennen den Claim. Solar kann „bis zu 70 %" Ihres EV-Ladens abdecken. Was die Schlagzeile nie sagt: Diese Zahl gilt für einen bestimmten Pendler, mit einem bestimmten Auto, einem bestimmten Zeitplan, an einem bestimmten Ort.

Für jemand anderen – gleiche Solaranlage, anderes Leben – kann der reale Wert 30 % sein. Generische Prozentzahlen sind kein Ausgangspunkt für eine Entscheidung. Sie sind ein Marketing-Durchschnitt, der Ihnen nichts über Ihre Situation verrät.

Die gute Nachricht: Ihre echte Zahl zu finden ist nicht schwierig. Drei Variablen bestimmen Ihre Abdeckung. Geben Sie diese in ein System ein, das Ihr Dach und Ihr lokales Wetter kennt, und Sie erhalten eine Zahl, mit der Sie wirklich planen können. Unten erklären wir, wie jede Variable funktioniert.

Drei Dinge bestimmen Ihre Abdeckung

Jede solare EV-Berechnung basiert auf denselben drei Eingaben. Hier ist, was jede bedeutet – und warum die dritte die meisten überrascht.

  • 1

    Jahresfahrleistung bestimmt Ihren Energiebedarf

    Je mehr Sie fahren, desto mehr Solarkapazität brauchen Sie – logisch. Ein Standardpendler mit 40 km/Tag benötigt etwa 7 kWh. Ein Vielfahrer mit 100 km/Tag braucht 18 kWh. Der Unterschied ist erheblich. Die Fahrleistung setzt das Ziel, das Ihre Solaranlage erreichen muss – die anderen zwei Variablen bestimmen, wie gut sie es trifft.

    • ✓ 15–20 kWh pro 100 km sind typisch
    • ✓ Höhere Fahrleistung = mehr Solarertrag nötig
    • ✓ Rechner verwendet Ihre genauen Jahreskilometer
  • 2

    Die Effizienz Ihres Autos verändert die Gleichung

    Nicht alle EVs sind gleich. Ein kompaktes Elektroauto verbraucht etwa 13–15 kWh pro 100 km; ein größeres SUV kann über 25 kWh verbrauchen. Die gleiche Solaranlage, die 70 % des Kompakt-EV abdeckt, deckt beim SUV vielleicht nur 45 % – gleiches Dach, gleicher Zeitplan, sehr unterschiedliches Ergebnis. Ihr Fahrzeugmodell ist eine direkte Eingabe, kein Nebenfaktor.

    • ✓ Bandbreite: 13–25+ kWh/100 km je nach EV-Modell
    • ✓ Gleiche Anlage, anderes Auto = andere Abdeckung
    • ✓ Echte Effizienzwerte, kein generischer Durchschnitt
  • 3

    Ihr Tagesablauf öffnet oder schließt das Solarfenster

    Das ist die Variable, an die die meisten nicht denken – und die sie am meisten überrascht. Solar erreicht sein Maximum zwischen 10 und 15 Uhr. Das Zeitfenster zwischen Ihrer Rückkehr nach Hause und dem Sonnenuntergang bestimmt, wie viel dieser Energie zum Laden Ihres Autos verfügbar ist. Ein Frühaufsteher, der um 5 Uhr losfährt und um 14:30 Uhr zurückkommt, fängt den vollen Nachmittagsgipfel ein – und erreicht oft eine bessere Abdeckung als ein Pendler, der um 8:30 Uhr losfährt und um 19 Uhr zurückkommt. Es ist Ihre Rückkehrzeit, nicht die Abfahrtszeit, die entscheidet.

    • ✓ Rückkehrzeit ist wichtiger als Abfahrtszeit
    • ✓ Rückkehr 14 Uhr = voller Nachmittags-Solarertrag
    • ✓ Stündlich modelliert für Ihren genauen Standort

So sehen die Zahlen wirklich aus

Drei realistische Fahrerprofile – sehen Sie, welches zu Ihrer Situation passt.

  • Standardpendler 40 km/Tag · Kompakt-EV
    Laden aus Solar EV unterwegs – Solar nicht genutzt
  • Vielfahrer 100 km/Tag · Mittelklasse-EV
    Laden aus Solar EV unterwegs – Solar nicht genutzt
  • Frühaufsteher 40 km/Tag · Kompakt-EV
    Laden aus Solar EV unterwegs – Solar nicht genutzt

Ihre Zahl in 3 Schritten

  • 1
    Dach & Verbrauch erfassen Geben Sie Ihre Adresse und Ihren Jahresstromverbrauch ein. PV Freund ruft automatisch Ihre Dachgeometrie und lokale Sonneneinstrahlung aus EU-PVGIS-Satellitendaten ab – keine manuellen Messungen nötig.
  • 2
    EV-Details & Zeitplan eingeben Geben Sie Ihr Fahrzeugmodell, Ihre Jahresfahrleistung sowie typische Abfahrts- und Rückkehrzeiten ein. Der Optimierer erstellt einen stündlichen EV-Ladeplan rund um Ihr Solarfenster und stellt sicher, dass das Auto jeden Morgen den benötigten Ladestand erreicht.
  • 3
    Solare Abdeckung & Ersparnisse sehen Ihre genaue EV-Solarabdeckung in %, empfohlene Anlagengröße, Jahresersparnis und Amortisationszeit. Heimspeicher- und V2H-Szenarien inklusive, wo zutreffend.

Häufig gestellte Fragen zum solaren EV-Laden

Brauche ich eine spezielle Wallbox zum solaren Laden?

Nicht unbedingt – jede Wallbox kann aus Solar laden, wenn das Auto während der Solarpeak-Stunden angeschlossen ist. Eine Solar-intelligente Wallbox (die die Laderate an die verfügbare Erzeugung anpasst) nutzt auch kleinere Überschüsse besser und reduziert den Netzbezug. PV Freund berechnet auf Basis von geplantem Laden während der Spitzenstunden, was mit jeder Standard-Wallbox funktioniert. Dynamisches Lastmanagement ist ein optionales Upgrade, keine Voraussetzung.

Kann ich mein EV vollständig aus Solar laden?

Für die meisten Haushalte gilt: das ganze Jahr über teilweise – und im Sommer bei moderater Fahrleistung ja. Ein Standardpendler mit 40 km/Tag braucht etwa 7 kWh – eine Leistung, die eine 6–8 kWp-Anlage an vielen Sommertagen erreicht. Im Winter sinken Tageslänge und Einstrahlung stark, das Netz füllt den Rest auf. PV Freund zeigt Ihnen die ehrliche monatliche Aufschlüsselung, keinen Jahresdurchschnitt, der das Winterdefizit verschleiert.

Brauche ich einen Heimspeicher, wenn ich ein EV habe?

Für das EV-Laden speziell: nein. Die Batterie Ihres EVs ist bereits 4–8× so groß wie ein typischer Heimspeicher. Der clevere Ansatz ist, den EV-Speicher direkt zu nutzen – durch Laden während der Solarpeak-Stunden – statt Energie zuerst durch einen separaten Heimspeicher zu leiten. Ein Heimspeicher lohnt sich nur, wenn Sie Solarenergie für abendliche Haushaltslasten (Licht, Geräte) über das EV hinaus verschieben wollen. PV Freund modelliert beide Konfigurationen und zeigt, welche Kombination für Ihre Situation finanziell sinnvoller ist. Wenn Ihr EV V2H unterstützt (bidirektionales Fahrzeug-zu-Haus-Laden), schwächt sich das Argument für einen separaten Heimspeicher weiter ab – das Auto kann abends wieder ins Haus entladen und Geräte mit tagsüber gespeicherter Solarenergie versorgen. PV Freund berücksichtigt V2H, wenn Ihr Fahrzeug dies unterstützt.

Was, wenn ich zwei EVs habe?

Zwei EVs verdoppeln den täglichen Energiebedarf, geben Ihnen aber auch mehr Planungsflexibilität. Wenn die beiden Autos unterschiedliche Zeitpläne haben – eines kommt früh nachmittags, eines abends – kann das Solarfenster aufgeteilt werden. PV Freund optimiert derzeit für einen einzelnen EV-Zeitplan; für Zwei-EV-Haushalte berechnen Sie mit der kombinierten Fahrleistung als konservative Schätzung – die tatsächliche Abdeckung kann höher sein, wenn das zweite Auto tagsüber zu Hause ist.

Funktioniert es im Winter mit weniger Sonne?

Ja, aber mit geringerer Abdeckung. In Mitteleuropa kann eine korrekt dimensionierte Anlage im Dezember–Januar noch 20–30 % des EV-Ladebedarfs decken. Der Jahresdurchschnitt aller Monate – den PV Freund ausweist – liegt für gut geplante Profile typischerweise bei 50–70 %. Winter eliminiert den Nutzen nicht; er bedeutet nur mehr Netzbezug in diesen Monaten. Der Sommermehrertrag kompensiert das Winterdefizit teilweise in der Jahresrechnung.
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